Große Ereignisse werfen ihre Schatten (Blumen) voraus..

Hallo ihr Lieben! 

Die Sonne strahlt durch das Fenster und ermahnt mich freundlich, doch mal dasselbige zu putzen.. Später! Jetzt möchte ich euch erst einmal eine kleine Anleitung zeigen, die ich letzte Woche erstellt habe. 

Bald wird mein Schwager heiraten und ich habe die große Ehre, die Hochzeitstorte machen zu dürfen. Nachdem jetzt feststeht, wie die Torte aussehen soll, bin ich fleißig am Blümchen ausstechen, bearbeiten und trocknen lassen. Ich bin immer wieder fasziniert, mit welch einfachen Mitteln sogar so grobmotorische Menschen wie ich ein kleines Blümchen hinbekommen und das dann auch noch hübsch aussieht. 

Ich zeige euch also jetzt, wie ich eine Margerite aus Blütenpaste herstelle. 

Ihr braucht dazu: 
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natürlich Blütenpaste in der gewünschten Farbe – ich hab weiße genommen
ein Gerät zum Ausrollen – bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen, einen Silikon-Ausrollstab zu kaufen und benutze daher immer das gute alte Nudelholz. Funktioniert auch. 
ein Küchensieb
einen Ausstecher – ich hab einen mit Auswerfer, das muss aber eigentlich nicht sein
einen Pinsel
Puderfarbe
ein Dresden-Tool
eine Matte, die etwas nachgibt, wenn die Blüte bearbeitet wird
etwas, worin die Blüte trocknen kann. Das geht mit so einem Styropor-Ding, wie ihr es auf dem Bild seht, aber ebensogut eignen sich Löffel oder ihr baut euch aus Alufolie einen Ring, in die die Blüte dann reinkommt. Wichtig ist, dass der Blüte irgendwie eine Form gegeben wird. 
und, wie immer, wenn man mit Fondant oder Blütenpaste arbeitet: Palmin

Zuerst fettet ihr eure Hände mit Palmin ein und knetet dann die Blütenpaste schön geschmeidig- wenn es beim Kneten in der Paste ein bisschen knackt, ist es genau richtig. Ausrollen und mit dem Ausstecher ausstechen. Das sieht dann bei meinem Ausstecher so aus: 

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(
intelligenterweise habe ich erst beim Bearbeiten der Fotos gemerkt, dass es nicht so wahnsinnig schlau war, die weiße Blüte auf weißem Untergrund zu fotografieren. Ich hoffe, ihr könnt trotzdem alles erkennen..)

Das Glänzen kommt vom Palmin, da hatte ich es wohl etwas zu gut gemeint. Aber der Glanz verschwindet beim Trocknen wieder. 
Dann kommt das Dresden-Tool zum Einsatz. Einfach mit der flachen Seite in jedes Blütenblatt ein wenig eindrücken.
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Danach mit der anderen Seite des Tools einfach ein paar “Striche” in die Blätter ziehen, das geht auch mit der Rückseite eines Messers z.B., damit man später eine Prägung sieht.
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Dann könnt ihr erst einmal einen Schluck Kaffee trinken und euer Werk begutachten. Jetzt erstmal in der Form trocknen lassen. Das geht bei Blütenpaste eigentlich relativ fix. 

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Dann brauchen wir noch ein “Innenleben” (nennt man das Blütenstempel?). Dazu ein erbsengroßes Stück Blütenpaste nehmen, zu einer Kugel formen und auf das Küchensieb drücken. 

Das sieht dann so aus: 

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Den Stempel könnt ihr mit etwas Wasser oder Zuckerkleber in die Mitte der Blüte kleben und dann mit etwas Puderfarbe bestäuben und schon ist eine schöne Margerite fertig: 

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Gar nicht so schwer, oder? Wenn noch Fragen sind, zögert nicht und hinterlasst einen Kommentar 🙂

Ich freu mich schon, wenn die Torte dann fertig ist (es wird eine Torte + Cupcakes geben) und ich euch davon Bilder zeigen kann. Ein bisschen dauert es aber noch 🙂 

Genießt das Wochenende und lasst es euch schmecken! 

Eure Krümelkönigin

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Kuchen zum 60. Geburtstag

Hallihallo,

bevor ich in die große Weihnachtsbäckerei starte, zeige ich euch einen Kuchen, den ich zum 60. Geburtstag für meinen Patenonkel gemacht habe. Er fährt gern Motorrad und im Sommer durfte ich mal bei ihm mitfahren. Deswegen stand schnell fest, dass auf dem Geburtstagskuchen auf jeden Fall ein Motorrad sein muss.
Da ich ein bisschen unter Zeitdruck war beim Modellieren, hab ich keine Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht, sondern nur eins vom kompletten Kuchen.
Es verbirgt sich unter dem Fondant ein Eierlikörkuchen, gefüllt mit Kirschmarmelade und umhüllt mit Schokoglasur- ich hatte blöderweise nicht daran gedacht, Sahne einzukaufen und bei dem Sturm wollte ich nicht nochmal raus, deswegen hab ich keine Ganache gemacht, sondern einfach die fertige Glasur drauf verteilt. Ging auch ganz gut, aber die Ecken waren trotzdem nicht ganz sauber. Aber naja. Ich bin ja auch noch Anfänger 😉
Als ich den Kuchen dann zu meinem Onkel transportiert habe, ist leider das Männchen auf dem Motorrad auseinandergefallen. Vor Ort habe ich es auch irgendwie nicht mehr zusammengeflickt bekommen, so dass ich es dann kurzerhand ganz runtergenommen habe.
Den Baum habe ich mit einer Nagelschere “beschnitten”, das ging ganz einfach und fix. Das nächste Mal mach ich ein paar Fotos, dann kann man es sich wohl besser vorstellen.

So, genug gequatscht, hier ist der fertige Kuchen vor dem Abtransport:

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Die Grundfarbe des Überzugs ist eigentlich grün, keine Ahnung, warum das auf dem Foto so blau aussieht..

Gleich werd ich mal den Ofen heizen, denn heute geht es los mit Kekse backen! Ich freu mich schon gar sehr, vor allem, weil ich in der elterlichen Küche backe und dort erstens sehr viel mehr Platz ist als bei mir und zweitens eine tolle Küchenmaschine herumsteht, die das Rühren für mich übernimmt, juhu! Was es für Kekse werden, bleibt noch geheim, aber ich werde berichten! 🙂

Bis dahin, lasst es euch schmecken!

Babyschühchen

Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich euch schnell, zwischen Examensarbeit-Schreiberei und Lernerei für Erziehungswissenschaften, ein Paar Babyschühchen, die ich neulich abends mal aus Modellierfondant gefertigt habe. Da im Freundeskreis gerade mehrere Frauen mit wunderschönen großen Bäuchen herumlaufen, wollte ich schon mal für die Geburts-Torten rumprobieren. Das Gute an den Fondant-Figuren ist ja, dass sie nicht schlecht werden und man sie so wunderbar auf Vorrat anfertigen kann.
Ich bin bei der Anfertigung der Anleitung aus dem Motivtorten-Basics-Buch von Betty’s Sugar Dreams gefolgt. Dieses Buch kann ich allen Anfängern nur ans Herz legen! Die Figuren, die ich bisher nach den sehr detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen geformt habe, sind allesamt gut gelungen.
Jetzt aber genug palavert, hier seht ihr die wunderhübschen kleinen Schühchen:

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Das kniffeligste waren die Schnürbänder- ich habe sie wie bei einem echten Schuh eingefädelt. Dabei sind mir die Schnüre ab und zu gerissen.. Ich habe dann später in anderen Anleitungen gesehen, dass manche die Schnüre nur draufgelegt haben und nicht durchgezogen- den Unterschied hat man auch nicht wirklich gesehen. Nächstes Mal werde ich das auch probieren. Ansonsten bin ich aber wirklich sehr zufrieden.
Ich zeige euch dann natürlich irgendwann im nächsten Jahr das volle Ergebnis, wenn sie auf einer Torte landen 😉

Am nächsten Wochenende hat eine sehr gute Freundin Geburtstag und ich freue mich schon seit Monaten darauf, ihr eine Torte zu backen. Die werde ich euch natürlich am Sonntag zeigen, vorher geht es leider noch nicht, nicht, dass sie hier auf den Blog schaut, dann wäre ja die ganze Überraschung futsch. Sie weiß nämlich, dass sie einen Kuchen bekommt, aber nicht, was für einen, bzw. was drauf sein wird- und das macht sie ganz verrückt 😉
Eine Woche später hat auch schon mein Schwager Geburtstag, da habe ich noch keine richtige Idee, was er für einen Kuchen bekommt. Aber auch den werdet ihr natürlich zu sehen bekommen. Und ab Dezember (dann habe ich nämlich endlos Zeit) eröffne ich hier dann die Weihnachtsbäckerei und werde ganz viel ausprobieren. Hach, wie ich mich drauf freue!

Bis dahin,
lasst es euch schmecken!

Rolling Stones- Kuchen

Ihr Lieben,

heute möchte ich euch quasi frisch aus der Küche einen Kuchen zeigen, den ich für einen Freund gebacken habe, der heute abend seinen Geburtstag feiert. Da er ein großer Rolling Stones- Fan ist, habe ich das aufgegriffen und versucht, die typische Zunge aus Fondant zu gestalten. Da ich nicht wirklich gut abzeichnen bzw. frei Hand zeichnen kann, habe ich ein Bild davon ausgedruckt, die einzelnen Teile ausgeschnitten und die dann auf den Fondant gelegt und mit einem Messer drumherum geschnitten. Die Buchstaben sind mit Hilfe von Ausstechern entstanden und der Rand unten ist aus einer roten Fondant”wurst” dekoriert.
Leider ist die Zunge etwas unsauber an den Rändern und es schimmert ein bisschen der Schokokuchen, der sich drunter verbirgt, unter dem weißen Fondant durch, da muss ich bei den nächsten Motivkuchen vielleicht doch etwas dicker ausrollen oder nochmal mit weißer Farbe drübergehen.
Ansonsten bin ich aber ganz zufrieden.

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Demnächst möchte ich mich an Rosen aus Blütenpaste versuchen- ich bin mal gespannt, wie das klappt. Nächstes Jahr darf ich nämlich meine erste Hochzeitstorte backen, da sollte ich langsam mal anfangen zu üben. Im Moment habe ich zwar nicht so große Lust, aber wenn der Herbst kommt und es abends zu Hause schön kuschelig ist, dann kommt der Elan bestimmt.

Lasst es euch schmecken!
Eure Krümelkönigin